Gasthaus Wirt z' Zell
und Dorfmetzgerei Langwallner

Von der Klostertaverne zum Gasthaus Wirt z´Zell

Aus der Geschichte des heutigen Wirt z‘Zell

Das Haus Zell am Moos Nr. 2, heute Kirchenplatz 2, wurde in den Jahren 1616 bis 1617 als Klostertaverne des Benediktinerklosters Mondsee erbaut. Ein Blick zurück führt zum Ursprung unseres heutigen Gasthauses vor 400 Jahren, das ebenso wie die Gründung des Ortes Zell am Moos selbst unmittelbar mit dem Kloster Mondsee verknüpft ist.

Das Kloster Mondsee und Zell am Moos

Gaushaus Wirt z´Zell am Irrsee

Die ehemalige Klostertaverne

Zell am Moos wurde in Verbindung mit seiner Pfarrkirche erstmals 1107 urkundlich erwähnt. Damals war es eine Wirtschaftszelle des Klosters Mondsee, um die Gebiete um den Irrsee besser bewirtschaften zu können. Daraus leitet sich der Name „Zell“ her, der Zusatz „Moos“ erklärt sich aus den hier bestehenden ausgedehnten Mooren und Mooswiesen in der Nähe des Sees.

Eine Taverne für Zell am Moos

Die Erbauung der Taverne, die jetzt das Gasthaus Wirt z´Zell beheimatet, ist dem Kloster Mondsee zu verdanken, das seit 748 bestand und heute als Schloss Mondsee erhalten ist. Damals herrschten zwei Herren über das Mondseeland: der landesfürstliche Pfleger der Vogtherrschaft des Landgerichtes Wildeneck und der grundherrschaftliche Hofrichter von Mondsee. Das Kloster Mondsee versuchte immer wieder, Schloss Wildeneck in Einfluss und Macht einzuschränken, und so war auch die Errichtung der Taverne in Zell am Moos ein strategischer Schachzug. Im Jahre 1678 konnte das Kloster Mondsee das Schloss Wildeneck erwerben und beendete so die Doppelherrschaft.

Der erste Antrag zum Bau der Taverne um 1550 wurde vom Erzbischof von Salzburg abgelehnt, „damit dem löblich panmarkt Mansee“ kein Eintrag geschehen sollte. ln der Folge konnte aber die Rabenschwander Taverne nur mehr um drei Gulden an einen Bauern vermietet werden. Bei einem neuerlichen Antrag war daher für Mondsee der Bericht günstig, denn es hieß: „…ist sehr klein, niemand will’s haben oder annehmen, daher ungesteuert.“

Schließlich wurde im Jahr 1609 die Verlegung nach Zell endgültig beschlossen. Obwohl also Mondsee damals die Herrschaft Wildeneck weder gepachtet noch gekauft hatte, war es sich seiner Sache so sicher, dass unter dem Pfleger Blässing der Bau 1616 begonnen wurde.

Es ist schon sehr beeindruckend, dass heute noch Gastlich- und Gemütlichkeit in bereits 400 Jahre alten Gemäuer gelebt wird. Eine sehr wertvolle Erinnerung, für die es sich lohnt, in Zell am Moos vorbeizukommen und Tradition mit aktuellen österreichischen Speisen zu verbinden.

Familie Langwallner und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch im altehrwürdigen Gasthaus Wirt z´Zell am Kirchenplatz in Zell am Moos oder in der Dorfmetzgerei Langwallner!